Brunnen, Häuser, Bildung –

 

Vielfältige Hilfsprojekte von CBN in Kenia

 

Im Oktober 2025 reiste ein Team von CBN Deutschland nach Kenia, um verschiedene humanitäre Projekte zu besuchen, die CBN dort unterstützt. Seit vielen Jahren engagiert sich CBN mit seinem humanitären Hilfswerk Operation Blessing in dem ostafrikanischen Land und unterstützt Wasserprojekte, medizinische Hilfen, Ernährungsprogramme und investiert in Bildung und Kleinstunternehmen, damit die Menschen sich eine Zukunft aufbauen und dem Kreislauf aus Armut und Hunger entfliehen können. Julia Brinkmann, Koordinatorin bei Operation Blessing, berichtet von dieser Reise.

 

2. Tag – Slum in Nairobi:

 

Unter Polizeischutz besuchte unser Team einen Slum, in welchem ca. 500.000 Menschen in Wellblechhütten ohne Strom, Wasser oder sanitäre Anlagen leben.

Slum in Nairobi

Direkt daran angrenzend steht die Mama Africa Pendo Schule, ein Ort, der Kindern aus dem Slum Bildung, Liebe und Hoffnung anbietet. Seit neun Jahren steht Operation Blessing an der Seite dieser Schule, um Kindern den Start in eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. 

Schüler der Mama Africa Pendo Schule in Kenia

3. + 4. Tag – Dürre in Marsabit:

 

Wir machten uns auf den langen und holperigen Weg in die Wüste im Norden Kenias. Dass Wasser hier eine entscheidende Rolle spielt, merkten wir bald, als unsere Flaschen alle ausgetrunken waren. Der Durst ist den Menschen vor Ort ein täglicher Begleiter. Die Dürre, die dort seit 10 Jahren herrscht, gefährdet ihre Gesundheit massiv. CBN hilft hier mit Wasserprojekten, Sackgärten und Ernährungsprogrammen für Kinder bis fünf Jahren, um dem durch die Dürre verstärkten Hunger entgegenzuwirken.

Die Kenianerin Tara kümmert sich um ihren Sackgarten

Tara hat bereits einen Sackgarten erhalten und kann damit ihre Familie und viele Nachbarn versorgen. Ein Projekt, das Schule macht.  

 

4. Tag – Wasserholen in Marsabit:

 

Dann besuchten wir ein Brunnenprojekt. Die Bewohner legen bis zu sieben Kilometer über den heißen Wüstensand zurück bei Temperaturen von rund 40 Grad, um ihren 20-Liter-Kanister füllen zu lassen und dann zurückzulaufen. Durch die Dürre ist das Grundwasser derart gesunken, dass der Brunnen nur einen halben Tag Wasser führt. Die Ausgabe muss somit gut organisiert sein, damit alle etwas abbekommen. Das Wasserholen dauert oft den ganzen Tag und ist sehr anstrengend. Trotzdem begegneten unserem Team sehr freundliche und dankbare Menschen mit offenen Herzen. Einige Mitarbeiter setzten sich mit einer Schar Kinder auf den Wüstensand und erzählten mit Hilfe eines Übersetzers Geschichten von Jesus und beteten mit ihnen. Die Kinder waren neugierig und freuten sich sehr. Auch wenn die Verständigung schwer war, wurde viel gelacht. 

CBN-Mitarbeiter umringt von einer Schar kenianischer Kinder

Unser Team probierte das clevere Hilfsmittel der Kenianer aus, mit dem sie die Wasserkanister viel einfacher nachhause ziehen können. Eine große Erleichterung!

CBN-Mitarbeiterin Julia Brinkmann zieht einen Wasserkanister durch die Wüste

7. Tag – Schulessen in Loitokitok:

 

Im Anschluss besuchte unser Team eine Schule in Loitokitok und half bei der Essensausgabe. Diese warme, nahrhafte Mahlzeit ist so wichtig für die Gesundheit und die Konzentration der Schüler. An der Schule werden auch Sackgärten von Frauen aus dem Dorf bewirtschaftet. So haben sie eine reiche Ernte und gleichzeitig lernen die Schüler diese Anbauform kennen, mit der sie gute Ernteergebnisse erzielen können.  

Zwei kenianische Schüler nehmen eine Mahlzeit zu sich

7. Tag – Bei den Massai in Loitokitok:

 

Danach besuchten wir noch eine Massaifamilie, für die CBN ein Haus gebaut hat. Ein stabiles Haus bedeutet in einer Gegend, wo Wildtiere und schwierige Wetterbedingungen zum Alltag gehören, vor allem Schutz und ist eine Voraussetzung, um sich eine Existenz aufbauen zu können. Am Fuße des Kilimandscharo tanzte und sang die Dorfgemeinschaft für unser Team und unsere Begleiter von Operation Blessing als Zeichen ihres Danks. 

Es war eine eindrückliche Reise, die uns aus Deutschland deutlich vor Augen geführt hat, wie lebensnotwendig die Hilfe ist, die CBN den Menschen dort zukommen lässt. Mit viel Dankbarkeit im Herzen für all die schönen Begegnungen mit den Menschen vorort, aber auch besonders für die Arbeit, die das kenianische Team dort macht, sind wir wohlbehalten zurückgekehrt – mit der Hoffnung, zukünftig noch mehr unterstützen zu können, um den Menschen das Leben zu erleichtern und lebenswerter zu machen.  

 

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