Hilfe für Venezuela
Ein Land braucht neue Zuversicht
Am 24. Juni 2026 erschütterten zwei starke Erdbeben Venezuela. Doch für viele Menschen spitzt sich die Lage immer weiter zu. Medienberichten zufolge haben mehr als 400 Nachbeben zusätzliche Schäden verursacht, Rettungsarbeiten erschwert und die Hoffnungslosigkeit der Betroffenen verstärkt.
In den Gemeinden rund um San Felipe und Yumare kämpfen die Menschen weiterhin mit den verheerenden Folgen der heftigen Erdstöße. Häuser, Straßen und lebenswichtige Infrastruktur wurden zerstört. Laut Medienberichten kamen mehr als 3.300 Menschen ums Leben und noch immer werden über 50.000 vermisst.
Ganze Stadtteile liegen in Trümmern. Familien suchen nach wie vor nach Angehörigen. Und Tausende haben ihr Zuhause verloren und wissen nicht, wohin sie gehen sollen. Was als akuter Notfall begann, hat sich mittlerweile zu einer schweren humanitären Krise entwickelt.
Ein Team des CBN-Hilfswerks Operation Blessing ist derzeit vor Ort, um Hilfe und Zuversicht zu bringen. CBN Deutschland Geschäftsführer Andreas Heerwagen gibt einen bewegenden Einblick in das vom Erdbeben schwer getroffene Gebiet.
Das CBN-Hilfswerk Operation Blessing hat in den betroffenen Regionen aktiv Lageerhebungen durchgeführt und dabei mit venezolanischen Partnern zusammengearbeitet, um die dringendsten Bedürfnisse zu ermitteln – Notunterkünfte, sauberes Wasser, medizinische Versorgung und Lebensmittel für die Menschen, die alles verloren haben.
Inzwischen gibt es das „Help & Hope Café“, das sowohl Bedürftige als auch die freiwilligen Helfer mit Essen und sauberem Trinkwasser versorgt. Täglich werden dort mehr als 1.000 Mahlzeiten zubereitet und ausgegeben. Wichtig ist aber auch, den Menschen zuzuhören, ihnen Hoffnung zu geben und den Zusammenhalt in den betroffenen Gemeinden zu stärken.

Doch der Bedarf ist nach wie vor weitaus größer als die bisher eingeleiteten Hilfsmaßnahmen.
CBN setzt sich dafür ein, Menschen in Krisensituationen Trost, Zuversicht und praktische Unterstützung zu bieten.
Ihre Spende trägt dazu bei, Menschen in Katastrophengebieten schnell zu erreichen.



