Der Tiefpunkt als Durchbruch

Manchmal müssen wir den tiefsten Punkt erreichen, um Durchbrüche zu erleben. So ging es auch Heather Schott, die Gott zwar seit ihrer Kindheit kannte, aber keine persönliche Beziehung zu ihm hatte. Der Tiefpunkt in ihrem Leben wurde gleichzeitig zu einem Durchbruch für Gott und zu einem Startpunkt für ein neues Leben.

„Meine Eltern ließen sich scheiden als ich zwei war. Mein Eltern hassten sich. Ständig sagten sie, was sie am anderen verabscheuten. Ich war von klein auf verbittert und von meinen Eltern enttäuscht. Als ich ungefähr fünf war, heiratete meine Mutter wieder. Sie und mein Stiefvater gingen in die Kirche und die beiden legten ihr Vertrauen in Gott.

Ich wusste, wer Gott ist und kannte die Bibel. Aber ich hatte keine Beziehung zu Gott. Als ich ein Teenager war, kamen meine Mutter und mein Stiefvater nicht mehr mit mir klar, also zog ich zu meinem leiblichen Vater. Von da an begann meine Drogenkarriere: Kokain, Ecstasy, Pillen… Ich war ständig auf Partys und entfernte mich von allen guten Einflüssen: von meiner Familie, meinen Freunden und der Kirche. Innerlich war ich zerstört, wütend  und verletzt. Eines Nachts zogen wir wieder von Party zu Party. Einer meiner Freunde hatte eine Riesentüte Ecstasy  dabei. Und wir dachten „Was soll’s, wir schniefen jetzt das ganze Zeug. Und dann haben wir die Party unseres Lebens.“

Er spendierte uns eine Nase nach der anderen. Dann wurde ich ohnmächtig. Es kam Schaum aus meinem Mund. Der Typ mit dem Ecstasy wurde panisch und dachte, ich sei tot. Er legte mich in einer verlassenen Wohnung auf den Fußboden und verschwand. Ich lag dort 3 Tage – ohne Zeitgefühl oder klares Bewusstsein. Mein bester Freund stellte den Typen zur Rede: „Du musst mir zeigen, wo Heather ist, sofort!“ Als sie mich fanden, brachten sie mich zu meinem Vater. Nach drei Tagen war ich das erste Mal wach. Die Ärzte sagten: „Wir können uns nicht erklären, wie du noch am Leben sein kannst. Die Drogen in deinem Körper könnten drei ausgewachsene Männer töten.“ Ich brach zusammen und weinte, weil ich eigentlich hätte tot sein müssen.  Meine Mutter ließ mich von der Polizei aus dem Haus meines Vaters holen. Sie gab mich nicht auf und nahm mich mit in die Kirche. Das war irgendwie ein gutes Gefühl. Etwas, was mein Herz erreichte.

Als ich anfing mit Gott zu leben, veränderte sich alles. Ich bekam diesen übernatürlichen Frieden. Gottes Liebe und seine Gegenwart eroberten mein Herz. Er erlöste mich vom Alkohol und von den Drogen. Er machte mich frei von all diesen starken Abhängigkeiten. Ich bin so froh, dass mir Gott einen Neuanfang gegeben hat. Es gibt so viele Lasten, die uns zerstören. Er möchte uns davon frei machen. Du bist makellos und ein neuer Mensch, wenn du Jesus in dein Leben lässt. Ich verdränge die Vergangenheit nicht, aber sie quält mich nicht mehr. Denn ich bin ein neuer Mensch geworden.“

 

Die ganze Geschichte von Heather sehen Sie in der Sendung „Überdosis – Das hatte ich mir anders vorgestellt“

 

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