{"id":8927,"date":"2021-09-30T08:00:05","date_gmt":"2021-09-30T06:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/cbndeutschland.org\/?p=8927"},"modified":"2025-06-05T11:18:31","modified_gmt":"2025-06-05T09:18:31","slug":"interview-depression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cbndeutschland.org\/de\/interview-depression\/","title":{"rendered":"Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht f\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht f\u00fchlen<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Interview: Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Jedes Jahr erkranken rund 5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression, jeder Dritte ist statistisch gesehen einmal im Laufe des Lebens betroffen. Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer, Prof. f\u00fcr Psychotherapie und Psychiatrie berichtet, wie man eine Depression erkennt und wie man als Betroffener oder Angeh\u00f6riger am besten damit umgehen kann.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Prof. Dr. Pfeifer,<\/strong><br \/>\n<strong>Was ist f\u00fcr Sie der gr\u00f6\u00dfte verbreitete Irrtum oder das gr\u00f6\u00dfte Vorurteil beim Thema Depression?<\/strong><br \/>\nVor kurzem hatte ich eine 40-j\u00e4hrige Frau in der Beratung, die bis anhin sehr erfolgreich in Familie und Beruf war. Und nun war ihr alles zu viel geworden. Als ich von Depression sprach, rief sie aus: \u201eNein, das darf nicht sein! Was denken denn die Leute \u00fcber mich! Ich will nicht schwach sein!\u201c Oft kommen noch Schuldgef\u00fchle dazu: Was habe ich falsch gemacht, dass ich eine Depression habe?<\/p>\n<p><strong>Woran kann man erkennen, dass man eine Depression hat und nicht einfach nur \u201cschlecht drauf\u201d ist? Wie grenzt sich eine Depression von normaler Traurigkeit ab?<\/strong><br \/>\nEs gibt eine ganze Reihe von Schl\u00fcsselfragen f\u00fcr die Diagnose einer Depression, etwa: K\u00f6nnen Sie sich noch freuen, haben sie noch Energie und Antrieb, wie ist ihr Schlaf, ziehen Sie sich von anderen Menschen zur\u00fcck? Wenn diese Lebensbereiche \u00fcber Tage oder Wochen gest\u00f6rt sind, dann handelt es sich um eine Depression, insbesondere, wenn es nicht einen aktuellen Grund f\u00fcr Traurigkeit g\u00e4be.<\/p>\n<p><strong>Wie entstehen Depressionen, was sind Ursachen und Ausl\u00f6ser?<\/strong><br \/>\nIn der Medizin unterscheiden wir zwischen biologischen, sozialen und psychischen Elementen, die eine Depression verursachen. Es gibt Menschen, die in der weiteren Familie eine erbliche Belastung haben. F\u00fcr andere sind Stress, zerbrochene Beziehungen oder Verluste zu viel. Und dazu kommt noch die Art und Weise, wie Menschen \u00fcber sich selbst und andere denken: Mich mag keiner, ich bin nichts wert, ich bin ein totaler Versager. Sie sehen alles durch die \u201eschwarze Brille\u201c, und das f\u00fchrt zu einem Strudel von negativen Gedanken.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Faktoren, die eine Depression beg\u00fcnstigen wie etwa Geschlecht, Gene, Alter?<\/strong><br \/>\nFrauen sind deutlich h\u00e4ufiger von Depressionen betroffen als M\u00e4nner. Sie sind feinf\u00fchliger, denken mehr \u00fcber sich selbst nach und sind vermehrt ihren Gef\u00fchlen ausgesetzt. Es gibt aber auch genetisch bedingte Depressionen, insbesondere die bipolaren St\u00f6rungen, bei denen es ohne \u00e4u\u00dferen Grund zu schweren depressiven Phasen, dazwischen aber auch zu Phasen mit einem Hochgef\u00fchl kommen kann. Und das Alter ist insofern ein Risikofaktor, als sich dann der Lebenskreis verkleinert, man vermehrt krank wird und liebe Menschen verliert. Verst\u00e4ndlich, dass das zu Depressionen f\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Sind Depressionen eine reine Krankheit der Seele?<\/strong><br \/>\nK\u00f6rper und Seele sind eng verbunden. So k\u00f6nnen sich Depressionen auch k\u00f6rperlich \u00e4u\u00dfern: Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Verdauungsbeschwerden oder ein Druck auf der Brust. Hier spricht man von psychosomatischen Beschwerden.<\/p>\n<p><strong>Muss jede Depression behandelt werden oder kann sie auch von allein wieder verschwinden?<\/strong><br \/>\nLeichtere Depressionen k\u00f6nnen auch von selbst wieder abklingen. Wenn aber die Depression zur deutlichen St\u00f6rung der Lebensfreude, des Kontaktes mit anderen Menschen und zum Abfall der Leistungsf\u00e4higkeit im Alltag f\u00fchrt, dann ist eine Behandlung angezeigt.<\/p>\n<p><strong>Wie werden Depressionen behandelt?<\/strong><br \/>\nWesentlich ist das Gespr\u00e4ch: die betroffene Person wird geh\u00f6rt und f\u00fchlt sich angenommen und verstanden. Sie kann reden \u00fcber das, was ihr Not macht. Gemeinsam entwickelt man dann eine Strategie, wie man mit den dunklen Gedanken umgehen kann, was Trost und Ermutigung gibt. Weil die Ersch\u00f6pfung oft gro\u00df ist, w\u00e4re zu \u00fcberlegen, wer die Person praktisch unterst\u00fctzen kann. Und nicht zuletzt ermutige ich die Menschen dazu, sich einen Plan f\u00fcr jeden Tag zu machen: Man darf sich Ruhe g\u00f6nnen, aber die Person sollte jeden Tag mindestens eine Stunde an die frische Luft, auch wenn ihr das anf\u00e4nglich M\u00fche macht.<\/p>\n<p><strong>Was ist mit Tabletten? Viele Betroffene haben Angst, dass Antidepressiva sie ver\u00e4ndern w\u00fcrden?<\/strong><br \/>\nBei mittelschweren bis schweren Depressionen sind Medikamente eine gro\u00dfe Hilfe: Sie verbessern den Schlaf, d\u00e4mpfen den seelischen Schmerz und geben vermehrt Kraft f\u00fcr den Alltag. Manche fragen mich, ob die Antidepressiva sie ver\u00e4ndern w\u00fcrden. Ich frage dann: \u201eIst denn Ihr jetziger Zustand das Normale? M\u00f6chten Sie nicht wieder fr\u00f6hlicher sein und mehr Energie haben? M\u00f6chten Sie keine Ver\u00e4nderung?\u201c Fakt ist, dass die Vorteile der Medikamente die Nachteile bei weitem \u00fcberwiegen. Und wenn man dann wieder stabil ist, k\u00f6nnen die Pillen ausgeschlichen werden.<br \/>\nAuch Christen k\u00f6nnen Depressionen haben. Welchen negativen Einfluss kann die Depression auf den Glauben von Menschen haben?<br \/>\nDie dunkle Brille der Depression kann auch den Glauben verdunkeln: \u201eGott hat mich verlassen! Er h\u00f6rt meine Gebete nicht mehr! Meine Schuld trennt mich von Gott. Es gibt keine Hoffnung f\u00fcr mich!\u201c Derartige S\u00e4tze h\u00f6re ich von Menschen, die von ganzem Herzen um den Glauben ringen. Doch die Gedanken sind negativer Ausdruck ihrer Krankheit, kein Abbild der Wirklichkeit.<\/p>\n<p><strong>Viele Gl\u00e4ubige mit Depressionen f\u00fchlen sich abgeschnitten von Gott, k\u00f6nnen nicht mehr beten, f\u00fchlen sich deshalb schuldig. Wie kann man mit diesen negativen Aspekten umgehen?<\/strong><br \/>\nAuch in der Bibel lesen wir \u00e4hnliche Klagen, etwa in den Psalmen. Wesentlich ist, dass Gott da ist, auch wenn wir ihn \u2013 krankheitsbedingt \u2013 nicht f\u00fchlen. Er liebt uns und tr\u00e4gt uns durch. Sicher kennen Sie das Bild von den Fu\u00dfspuren im Sand. Hilfreich kann christliche Musik sein, ob traditionell oder im Stil der Praise-Musik. Mir gef\u00e4llt das Lied von Lynda Randle, die sinngem\u00e4\u00df singt: Der Gott der Berge ist auch Gott im dunklen Tal! Nach dem Abklingen der Depression wird auch der Glaube wieder zuversichtlich werden.<\/p>\n<p><strong>Welchen positiven Einfluss kann der Glaube auf die Depression haben?<\/strong><br \/>\nIn der Begleitung meiner Patienten habe ich drei positive Auswirkungen einer Depression auf den Glauben beobachtet: 1. Eine Vertiefung der Gottesbeziehung, 2. Glaube als Schutz vor Verzweiflung und Suizid, und schlie\u00dflich 3. Glaube als Quelle der Kraft in der Depression. Gerade k\u00fcrzlich sagte mir ein Mann: \u201eIn dieser depressiven Zeit bin ich Gott so viel n\u00e4her gekommen! Er ist meine Kraft, auch in meiner Schwachheit!\u201c<\/p>\n<p><strong>Was raten Sie Menschen, die in ihrem Bekannten- oder Freundeskreis bei einer Person eine Depression vermuten?<\/strong><br \/>\nNehmen Sie die Person ernst, h\u00f6ren Sie ihr zu und raten Sie ihr zum Arzt zu gehen. Manchmal kann es helfen, einen Depressionsfragebogen im Internet auszuf\u00fcllen, um zu sehen, welche Symptome vorhanden sind.<\/p>\n<p><strong>Kann man im Umgang mit Betroffenen auch was falsch machen?<\/strong><br \/>\nEs gibt einen Satz, den man nie verwenden sollte: \u201eRei\u00df dich zusammen!\u201c Damit verst\u00e4rkt man die falschen Leistungsanspr\u00fcche im depressiven Denken. Problematisch ist es auch, wenn man das Negative verdr\u00e4ngt und der Person sagt, sie solle nur auf das Gute und auf Gott schauen. Manchmal ist das Tal, das wir durchwandern, ein dunkles Tal \u2013 das darf man auch einmal sagen und dar\u00fcber trauern.<\/p>\n<p><strong>Depressionen sind oft auch f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen eine gro\u00dfe Herausforderung, wenn die Person sich sehr stark ver\u00e4ndert. Was kann man tun, um selbst nicht die Geduld oder Hoffnung zu verlieren?<\/strong><br \/>\nDie Begleitung depressiver Menschen erfordert viel Einf\u00fchlung und Geduld. Oftmals wird man durch die Traurigkeit und die negativen Gedanken selbst nach unten gezogen. Es ist nicht immer leicht zu unterscheiden, wo eine Person geschont werden muss, und wo sie zu vermehrter Aktivit\u00e4t ermutigt werden sollte. F\u00fcr Angeh\u00f6rige ist es wichtig, sich mit einer Vertrauensperson au\u00dferhalb des betroffenen Familiensystems austauschen zu k\u00f6nnen, sei dies im Gespr\u00e4ch, im Gebet, oder einfach in einer unbeschwerten Stunde bei Kaffee und Kuchen. Es braucht Zeit, bis sich jemand von einer Depression erholt.<\/p>\n<p><strong>Was m\u00f6chten Sie den Lesern mitgeben, die selbst gerade mit Depression zu k\u00e4mpfen haben?<\/strong><br \/>\nEs gibt Hoffnung! Depressionen gehen in den allermeisten F\u00e4llen vor\u00fcber. Gespr\u00e4che und Medikamente sind eine gro\u00dfe Hilfe und lindern den seelischen Schmerz. Der Weg durchs dunkle Tal kann oft nicht abgek\u00fcrzt werden, aber der Herr kommt mit!<\/p>\n<p><strong>Herzlichen Dank f\u00fcr das Interview, Prof. Dr. Pfeifer!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8968 aligncenter\" src=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300-259x300.jpg\" alt=\"\" width=\"308\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300-259x300.jpg 259w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300-885x1024.jpg 885w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300-768x889.jpg 768w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300-600x694.jpg 600w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sam_pfeifer_portr2_300.jpg 1682w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Prof. Dr. Samuel Pfeifer ist Facharzt f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie und 25 Jahre lang Chefarzt der Klinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie &#8222;Sonnenhalde&#8220; in Riehen bei Basel. Er hat zahlreiche B\u00fccher geschrieben, die bisher in zw\u00f6lf Sprachen \u00fcbersetzt wurden; bekannt auch durch vielf\u00e4ltige Artikel, Vortr\u00e4ge und Seminare<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 150%;\">Mehr spannende Artikel zum Thema finden Sie im ERLEBT Magazin<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/cbndeutschland.org\/magazin\/anfordern\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-8980 size-medium\" src=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erlebt_mockupstehend_erlebt-scaled-300x271.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erlebt_mockupstehend_erlebt-scaled-300x271.jpg 300w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erlebt_mockupstehend_erlebt-scaled-1024x926.jpg 1024w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erlebt_mockupstehend_erlebt-768x695.jpg 768w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erlebt_mockupstehend_erlebt-scaled-600x542.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[mk_button corner_style=&#8220;rounded&#8220; dimension=&#8220;two&#8220; size=&#8220;large&#8220; url=&#8220;https:\/\/cbndeutschland.org\/magazin\/anfordern&#8220; align=&#8220;center&#8220;]ERLEBT MAGAZIN BESTELLEN[\/mk_button]\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Buchhinweise<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8971 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-depression-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-depression-198x300.jpg 198w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-depression-600x910.jpg 600w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-depression.jpg 329w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dr. Samuel Pfeifer<br \/>\nDepression \u2013 Krankheit der Moderne<br \/>\nSCM H\u00e4nssler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8975 aligncenter\" src=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-3.jpg\" alt=\"\" width=\"132\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-3.jpg 202w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-3-600x799.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8973 aligncenter\" src=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-2.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-2.jpg 221w, https:\/\/cbndeutschland.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/buch-2-600x790.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Seminarhefte von Prof. Dr. Samuel Pfeifer sind f\u00fcr das Lesen auf einem Tablet oder Mobiltelefon optimiert und k\u00f6nnen gratis von dieser Webseite heruntergeladen werden:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.seminare-ps.net\/ipad\">www.seminare-ps.net\/ipad<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht f\u00fchlen &nbsp; Interview: Prof. Dr. med. 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